Wurzelbehandlung in Augsburg – Endodontie
Die Wurzelkanalbehandlung, auch Endodontie genannt, ist dann notwendig, wenn ein Zahn durch Karies bis zum Zahnnerv zerstört worden ist. Aber auch Zahnunfälle oder schwerwiegende Erkrankungen des Zahnhalteapparates können zu einer Wurzelbehandlung führen.
Unsere Wurzelbehandlung in Augsburg rettet den Zahn, wenn der Nerv entzündet oder bereits abgestorben ist. Statt den Zahn zu ziehen, entfernen wir das erkrankte Gewebe aus den feinen Kanälen im Inneren, reinigen sie und verschließen sie dicht. So bleibt Ihnen Ihr eigener Zahn oft über viele Jahre erhalten.
Als erfahrene Zahnärztinnen beraten wir Sie einfühlsam und ehrlich, ob eine Wurzelbehandlung in Ihrem Fall sinnvoll ist, und führen diese so schonend wie möglich durch. Auf dieser Seite finden Sie alles Wissenswerte zur Endodontie in Augsburg. Außerdem was bei einer Wurzelbehandlung passiert und wie der genaue Ablauf bei uns aussieht.

Wurzelbehandlung Augsburg: Das sagen unsere Patientinnen und Patienten
„Sehr gute Zahnarztpraxis. Man bekommt sehr gute Informationen von Frau Mairock und Frau Schöngart über Zahnheilkunde und wenn man schnell einen Termin braucht bekommt man Ihn. Kann ich nur weiter empfehlen.“
Klaus P. über Google
„Wirklich eine extrem gute Zahnarztpraxis. Man merkt sofort, dass man in sehr kompetenten Händen ist. Es wird sich Zeit genommen und auch vorbeugende Maßnahmen werden frühzeitig empfohlen. Habe vollstes Vertrauen.“
Max B. über Google
Die häufige Frage: Ist eine Wurzelbehandlung wirklich nötig und sinnvoll?
Sind wir ehrlich: Die Wurzelbehandlung hat nicht den besten Ruf. Viele Menschen verbinden sie mit möglichen Schmerzen und fragen sich: Muss das wirklich sein? Wir klären auf, wann eine Wurzelbehandlung sinnvoll ist – und was geschehen kann, wenn man sie vermeidet.
Zunächst prüfen wir über eine Sensibilitätsprüfung und ein Röntgenbild, ob der Zahnnerv noch lebt und wie weit die Entzündung reicht. Eine Wurzelkanalbehandlung ist immer dann nötig, wenn der Zahn zu tiefe Schäden erlitten hat, egal ob durch Trauma und Fraktur (Unfall oder Sportverletzung), Karies oder durch eine tiefe Zahnfleischtasche, durch die Bakterien an die Wurzelspitze des Zahnes vordringen können. Das entzündete Gewebe heilt hier nicht mehr von selbst aus. Unbehandelt breiten sich die Bakterien über die Wurzelspitze in den Kieferknochen aus. Bei der Wurzelbehandlung wird deshalb das erkrankte Gewebe vorsichtig und sorgfältig entfernt.
Dies kann mit Schmerzen verbunden sein, aber: Eine Wurzelbehandlung ist in diesem Fall sinnvoll, weil sie den Zahn als Ganzes erhält – also mit seiner Verankerung im Knochen und dem natürlichen Druckgefühl beim Kauen. Die Erfolgsaussichten sind sehr gut.
Die Alternative wäre, den Zahn zu ziehen. Dies und mögliche Folgen wie die Notwendigkeit von Implantat oder Zahnbrücke wollen wir selbstverständlich verhindern. Wir beraten ehrlich und verständnisvoll und setzen alles daran, Zähne möglichst schmerzfrei zu retten.

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Wurzelbehandlung in Augsburg – Das sind unsere Leistungen
• Erstbehandlung bei einem entzündetem Zahnnerv
• Behandlung abgestorbener Zähne
• Mehrwurzelige Backenzähne
• Akute Schmerzfälle
Das sind Ihre Vorteile bei uns
✓ Zugewandte und ehrliche Beratung zu fairen Preisen
✓ Erfahrene Zahnärztinnen
✓ Moderne Technik
✓ Einfühlsame Betreuung
✓ Mitten in Augsburg
✓ Schnelle Termine und kurze Wartezeiten
✓ Kombination mit professioneller Zahnreinigung
✓ Angenehm ruhige Atmosphäre im Altbau
Wurzelbehandlung in Augsburg: Wie genau läuft die Behandlung ab?
Diagnostik und Schmerzabklärung
Durch gezielte Nachfragen können wir schon ein bisschen mehr erfahren, ohne dass wir den Zahn überhaupt gesehen haben müssen. Über Kälte- und Aufbisstest, eine Sensibilitätsprüfung und ein Röntgenbild stellen wir abschließend fest, ob der Nerv erkrankt ist und wie weit die Entzündung reicht. Hier prüfen wir genau, auf welche Weise sich der Zahn schonend retten lässt.
Örtliche Betäubung
Sollte eine Wurzelbehandlung nötig sein, betäuben wir vor dem Eingriff den Zahn. Erst wenn die Betäubung komplett wirkt, beginnen wir mit der Behandlung.
Aufbereitung der Wurzelkanäle
Wir entfernen das entzündete oder abgestorbene Gewebe aus den Kanälen im Zahninneren und reinigen sie gründlich mit Spüllösungen, die auch die Bakterien in den Seitenkanälen erreichen.
Elektrometrische Längenmessung
Jeder Wurzelkanal endet an der Wurzelspitze, wo der Knochen beginnt. Mit bloßem Auge lässt sich diese Grenze nicht erkennen. Wir messen sie elektrometrisch und arbeiten dadurch exakt bis ans Kanalende, ohne das gesunde Gewebe anzurühren. Wichtige Info: Dies ist keine Kassenleistung.


Biegsame NiTi-Feilen
Wurzelkanäle verlaufen meist in Biegungen. Feilen aus Nickel-Titan folgen elastisch und schonend diesen Krümmungen. So senken wir das Risiko, dass ein Instrument im Kanal bricht. Wichtig: Dies ist keine Kassenleistung.
Medikamentöse Einlage bei Bedarf
Ist die Entzündung ausgeprägter, legen wir ein desinfizierendes Medikament in den Zahn und verschließen ihn vorübergehend. Nach ein bis zwei Wochen ist der Zahn in der Regel zuverlässig keimfrei.
Wurzelfüllung und Versorgung
Zum Abschluss füllen wir die gereinigten Kanäle mit einem thermoplastischen Material vorsichtig und bakteriendicht aus. Den Zahn selbst verstärken wir anschließend mit einer Füllung oder einer Krone, damit er wieder voll belastbar ist. Der Zahn kann so noch viele weitere Jahre erhalten werden.

Erste Anzeichen für einen behandlungsbedürftigen Zahn
- Dumpfer Schmerz am Zahn, vor allem nachts
- Wärme schmerzt, Kälte lindert
- Der Zahn ist empfindlich beim Daraufbeißen
- In der Nähe des Zahns hat sich eine Schwellung gebildet
- Der Zahn hat sich dunkel verfärbt
Was ist eigentlich eine Wurzelbehandlung?
Eine Wurzelkanalbehandlung ist eine Methode zur Entfernung des entzündeten oder abgestorbenen Zahnnervs aus den Wurzelkanälen des Zahnes. Mit speziellen Instrumenten wird das Gewebe aus dem Zahn entfernt, die Bakterien werden mit Hilfe von Spüllösungen und Ultraschall aus den Kanälen gespült. Um eine absolute Bakterienfreiheit zu erreichen, kann es notwendig sein, dass für einen Zeitraum von 1-2 Wochen ein Medikament in den Zahn eingelegt wird. Nach dieser Zeit werden die Wurzelkanäle mit Hilfe von speziellen thermoplastischen Materialien verschlossen und der Zahn wird definitiv mit einer Füllung oder Krone versorgt. Der Zahn kann so noch viele weitere Jahre erhalten werden.

Diagnostik und Behandlung
Eine Wurzelkanalbehandlung ist immer dann nötig, wenn der Zahn zu tiefe Schäden erlitten hat, egal ob durch Trauma und Fraktur (Unfall oder Sportverletzung), Karies oder durch eine tiefe Zahnfleischtasche, durch die Bakterien an die Wurzelspitze des Zahnes vordringen können. Am Anfang steht für uns immer die Diagnose, um eventuelle andere Ursachen für den Zahnschmerz ausschließen zu können.

Durch gezielte Nachfragen können wir schon ein bisschen mehr erfahren, ohne dass wir den Zahn überhaupt gesehen haben müssen.
Ist der Schmerz eher stumpf oder spitz?
Ein sogenannter pulpitischer Zahn verursacht meist einen dumpfen Schmerz, da es sich sehr häufig um eine Entzündung des Nerven handelt und nicht um eine Reizung
Wie reagiert der Zahn auf Kälte oder Wärme?
Durch die Entzündung ist es sehr häufig so, dass Kälte für den Schmerz eher angenehm ist und Wärme den Zahn eher noch mehr stresst.
Ist der Zahn aufbiss-/klopfempfindlich?
Die meist vorhandene Entzündung an der Wurzelspitze verursacht Schmerzen, wenn der Zahn in das Knochenfach gedrückt wird. Somit ist diese Druck- oder Klopfempfindlichkeit ein deutliches Indiz für eine Nerventzündung.
Reagiert der Zahn noch auf Kälte?
Durch eine sogenante Sensibilitätsprüfung können wir testen, ob der Nerv schon abgestorben ist oder ob der Zahn noch lebt. Hierdurch stehen uns weitere Therapieoptionen zur Verfügung (Einschleifen, Füllungstausch etc.)
Wie sieht das Röntgenbild aus?
Wenn die Entzündung am Zahn schön länger besteht, kann man dies mit Hilfe eines Röntgenbildes meist ziemlich deutlich erkennen (sogenannte apicale Aufhellung).
Wenn die Diagnose eindeutig ist, wird der Zahn lokal betäubt. Dann wird der Zugang zum Zahn mit Hilfe eines Bohrers geschaffen. Mit speziellen Instrumenten (Feilen) und Spüllösungen werden dann die Wurzelkanäle gesäubert. Je nach Grad der Entzündung muss dies in mehreren Sitzungen erfolgen. Um genau zu wissen, wo der Wurzelkanal endet und der Knochen anfängt, wird die Länge der Kanäle mit einem Messgerät bestimmt (sogenannte endometrische Längenbestimung). Ist die Entzündung und das komplette Nervgewebe aus dem Zahn entfernt, sollte der Zahn schmerzfrei sein, auch ohne Betäubung. Dann können die Wurzelkanäle mit Wurzelfüllmaterial bakteriendicht verschlossen werden. Je nach Grad der Zerstörung der Zahnkrone muss dieser im Anschluss mit einer Krone versorgt werden, um Brüche oder Schmelzfrakturen zu vermeiden.

Ist eine Wurzelbehandlung schmerzhaft?
Wann immer es um Wurzelbehandlungen geht, ist die Frage nach möglichen Schmerzen omnipräsent. Wir sind ehrlich: Ja, Schmerzen sind nicht auszuschließen. Dennoch wollen wir sie natürlich bestmöglich so gering wie möglich halten und klären gern darüber auf.
Belastend ist besonders der Schmerz vor der Behandlung. Ein entzündeter Nerv pocht, reagiert auf Wärme und meldet sich gerne vor allem nachts. Während der Behandlung selbst betäuben wir den Zahn vorher örtlich. Dennoch können Schmerzen oder eine Schwellung auftreten.
Nach dem Eingriff kann der Zahn noch ein paar Tage vor allem beim Kauen empfindlich sein. Das liegt am Gewebe rund um die Wurzelspitze, das durch die Entzündung gereizt war und sich erst wieder beruhigen muss. Diese Beschwerden sind leicht bis mäßig und klingen in der Regel innerhalb von zwei bis vier Tagen ab. Diese Zeit können Sie mit gängigen Schmerzmitteln gut überbrücken. Nach der Entfernung des Zahnnerves sollten üblicherweise keine starken Schmerzen mehr zu verspüren sein.
FAQ zur Wurzelbehandlung / Endodontie in Augsburg
Verläuft eine Wurzelbehandlung oft erfolgreich?
Ja. Eine fachgerecht durchgeführte Wurzelbehandlung hat sehr gute Aussichten, den Zahn dauerhaft zu erhalten. Laut der Deutschen Gesellschaft für Endodontologie überlebt der Zahn nach einer Wurzelbehandlung zu 85 bis 95 Prozent. Sollte die Entzündung wider Erwarten zurückkehren oder bestehen bleiben, ist der Zahn auch dann noch nicht verloren: Mit einer erneuten Behandlung lässt er sich in vielen Fällen retten.
Wie lange dauert eine Wurzelbehandlung?
Darauf gibt es leider keine eindeutige Antwort. Wenn alles nach Plan verläuft, kann man bei uns für eine sorgfältige Wurzelbehandlung mit ca. 2-3 Sitzungen à 45 Minuten rechnen. Jedoch können durch unvorhergesehene Komplikationen auch ein oder zwei Sitzungen mehr nötig werden. Es spielt außerdem eine Rolle, um welchen Zahn es sich handelt: Die Behandlung eines Backenzahns nimmt aufgrund der eingeschränkten Sicht und des verminderten Platzes und der höheren Anzahl an Kanälen in der Regel etwas mehr Zeit in Anspruch als die Wurzelbehandlung eines Schneidezahns.
Welche Risiken gibt es bei einer Wurzelbehandlung?
Wie jeder zahnmedizinische Eingriff hat auch die Wurzelbehandlung ihre Risiken. Während oder nach der Behandlung können Schmerzen oder eine Schwellung auftreten, seltener eine zusätzliche Infektion, eine Blutung, Verletzungen von Nachbarstrukturen oder ein Hämatom. Ein bekanntes Risiko der Endodontie ist der Feilenbruch: Die feinen Instrumente arbeiten in engen, oft gekrümmten Kanälen und können dabei brechen.
Eine individuelle Aufklärung über mögliche Komplikationen erfolgt im Zuge der Behandlung für jeden Patienten individuell. Hier bleiben keine Fragen offen.
Was muss ich nach einer Wurzelbehandlung beachten?
Direkt nach der Behandlung sollte mit dem Essen gewartet werden, bis die Betäubung nachlässt, um Eigen-Verletzungen im Mundraum zu vermeiden. Ansonsten brauchen Sie nach einer Wurzelbehandlung keine Einschränkungen erwarten.
Habe ich Schmerzen nach der Wurzelbehandlung?
Schmerzen nach eine Wurzelbehandlung sind nicht selten. Die vorher bestandnen Schmerzen brauchen meist 2-4 Tage, um abzuklingen. Diese Zeit kann mit Hilfe von Schmerzmitteln überbrückt werden. Sollten danach noch weiterhin Schmerzen bestehen, sollten Sie sich wieder an uns wenden. Nach der Entfernung des Zahnnerves sollten üblicherweise keine starken Schmerzen mehr zu verspüren sein.
Was kostet die Wurzelbehandlung in Augsburg?
Vor der Behandlung wird ein individueller Heil- und Kostenplan für Sie erstellt, so dass Sie immer vorher wissen, mit welchen Kosten Sie zu rechnen haben. Was genau auf Sie zukommt, können wir nicht pauschal beantworten, dafür hängt zu viel vom einzelnen Zahn ab: von der Position des Zahns, der Zahl der Kanäle, ihrer Form und dem Aufwand der Reinigung.
Grundsätzlich muss man unterscheiden: Entspricht ein Zahn nicht den Richtlinien der gesetzlichen Krankenkasse, ist die Wurzelbehandlung eine reine Privatleistung. In solchen Fällen beginnen die Kosten häufig eher im Bereich ab etwa 1.000 Euro, je nach Aufwand auch darüber.
Hat der Zahn hingegen eine gute Prognose und kann grundsätzlich über die gesetzliche Krankenkasse behandelt werden, besteht zusätzlich die Möglichkeit, sich für eine hochwertigere Behandlung zu entscheiden, die über die reine Kassenleistung hinausgeht. Dazu können zum Beispiel Kofferdam, maschinelle NiTi-Feilen, elektrometrische Längenmessung und Wechselspülungen gehören. Für diese zusätzlichen Leistungen liegen die Kosten meist bei etwa 350 bis 700 Euro, einschließlich einer hochwertigen Deckfüllung.
Wird die Behandlung von der Krankenkasse übernommen?
Eine Wurzelbehandlung kann von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen werden, wenn der betroffene Zahn eine gute Erhaltungsprognose hat und die Behandlung den Vorgaben der Krankenkasse entspricht. Die Leistung muss dabei ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sein.
Nicht jeder Zahn erfüllt diese Voraussetzungen. Gerade bei stark verästelten Kanalsystemen, gekrümmten Wurzeln oder besonders aufwendigen Ausgangssituationen kann es sein, dass eine Behandlung nicht vollständig über die gesetzliche Krankenkasse abgerechnet werden kann. In solchen Fällen handelt es sich um eine Privatleistung.
Auch wenn eine Wurzelbehandlung grundsätzlich als Kassenleistung möglich ist, entscheiden sich viele Patientinnen und Patienten für zusätzliche, hochwertigere Behandlungsschritte. Diese können die Präzision und Qualität der Behandlung verbessern, gehen aber über den Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenkasse hinaus und werden daher privat berechnet.
Welche Variante in Ihrem individuellen Fall möglich und sinnvoll ist, besprechen wir ausführlich mit Ihnen vor Beginn der Behandlung.

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